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Livestream: Gaechinger Cantorey | Haydn und der Mailänder Bach

Konzerthaus Liebfrauen Wernigerode
Konzerthaus Gastensemble Sonderkonzert

Sophia Brommer Sopran
Anke Vondung Alt
Maximilian Schmitt Tenor
Jochen Kupfer Bass
Hans-Christoph Rademann Dirigent
Gaechinger Cantorey


Johann Christian Bach: Misere B-Dur
Joseph Haydn: Sinfonie c-Moll Hob. I:95 »Londoner Sinfonie« & Missa in Angustiis Hob. XXII:11 »Nelsonmesse«

Diese Veranstaltung wurde aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt und wird gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.Bereits erworbene Karten können zurückgegeben werden. Weitere Informationen hier.

Stattdessen wird es am 22.01., 19:30 Uhr einen kostenfreien Livestream aus dem Konzerthaus Liebfrauen geben. Hier geht es zum Livestream.
(Das Video steht online auch nach dem Stream zur Verfügung.)

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Joseph Haydn (1732-1809) und der jüngste Bach-Sohn Johann Christian (1735-82) sind fast im selben Jahr geboren worden. Trotzdem werden beide unterschiedlichen Epochen innerhalb des 18. Jahrhunderts zugeordnet, der Jüngere der »Vorklassik« und der Ältere einer daran anschließenden »Klassik«. Beide waren kosmopolitische Musiker, wobei sich Bach in jungen Jahren persönlich aufmachte, Italien und England zu erobern, während Haydn erst im fortgeschrittenen Alter auf Reisen ging, um dafür aber in England umso größere Erfolge zu feiern. Dieses Programm bringt Musik der Beiden zusammen, die einander nie begegnet sind (ihr gemeinsamer Freund hieß Mozart): Bachs Miserere von 1757, als er Organist am Mailänder Dom (und dafür zum Katholizismus konvertiert) war und Haydns »Londoner Sinfonie« Nr. 95 von seiner ersten England-Reise im Jahr 1791. Dazu gesellt sich Haydns sieben Jahre später geschriebene »Missa in angustiis« (Messe in der Bedrängnis), deren eindringlicher Molltonfall die unsichere Zeit der napoleonischen Kriege reflektiert.



Preisniveau 3