

Musikalischer LeiterChristian Fitzner
Musikdirektor Christian Fitzner ist seit über 30 Jahren eine unverzichtbare Größe in der Musiklandschaft des Harzes. Fitzners Vision und Kreativität hat die Entwicklung des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode, dem er seit 1994 vorsteht, maßgeblich beeinflusst.
Nach seinen Dirigierstudien bei renommierten Lehrern wie Thomas Ungar, G. Roshdestwensky, G. Albrecht und S. Celibidache hat sich Fitzner in internationalen Dirigentenwettbewerben, darunter in Besançon, Katowice und Braşov, einen Namen gemacht. Dem Aufbau eines internationalen Sinfonieorchesters an der privaten Bilkent-Universität in Ankara folgte die Ernennung zum Leiter des deutsch-portugiesischen Jugendsinfonieorchesters, mit welchem er Konzerte in Städten wie Lissabon, Porto und Bonn durchführte. Seine Gastdirigate führten ihn in Länder wie Großbritannien, Italien, Rumänien und Südafrika sowie zu verschiedenen Sinfonieorchestern in Deutschland.
Seit Fitzner die Position des Geschäftsführers und künstlerischen Leiters des PKOW übernommen hat, hat er frische, innovative Impulse gesetzt, um den Wernigeröder Klangkörper neu zu positionieren. Unter seiner Leitung wurde das Repertoire auf über 25 Opern sowie zahlreiche Operetten, Filmmusikkonzerte und spannende Cross-Over-Veranstaltungen erweitert. Zu seinem Schaffen der letzten Jahrzehnte zählen auch die Gründung mehrerer kleiner Ensembles innerhalb des Kammerorchesters, die Erweiterung der hauseigenen musikalischen Themenreihen und sein bemerkenswertes Engagement in lokalen und landesweiten Musikvermittlungsprojekten für Kinder und Jugendliche. Besonders hervorzuheben ist die künstlerische Neukonzeption der konzertanten Aufführungen im Schlosshof von Wernigerode seit 1996. Dieses Erfolgsprojekt, heute bekannt als die „Schlossfestspiele“, ist aus dem regionalen Musikleben nicht mehr wegzudenken und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher*innen aus Nah und Fern an.
Für seine Verdienste um die Entwicklung des Wernigeröder Orchesters zu einem kulturellen Zentrum in Stadt und Landkreis wurde Fitzner 1999 mit dem Ehrentitel Musikdirektor ausgezeichnet. 2004 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Wernigerode für sein gesamtes künstlerisches Engagement.
Mit der Abgabe der Geschäftsführung zu Beginn des Jahres 2024 kann sich Fitzner nun vollends der künstlerischen Gestaltung und Leitung des Kammerorchesters widmen, um die Welt der klassischen Musik in Wernigerode weiterhin nachhaltig zu bereichern.

1. KonzertmeisterKrzysztof Baranowski
Krzysztof Baranowski wurde in Poznan (Polen) geboren. Bereits mit elf Jahren erhielt er durch die Sir Yehudi Menuhin Stiftung ein dreijähriges Stipendium in England. Es folgten Wettbewerbe in Folkestone (Großbritannien) und Taipeh (Taiwan), aus denen er erfolgreich mit vorderen Platzierungen hervorging. Zudem erlangte er große Erfolge beim Internationalen Violinwettbewerb in Paris und beim 1. Internationalen Violinwettbewerb in Pamplona. Neben seinem Artist Diploma Studium bei Prof. Yuval Yaron sowie seinem Kammermusikstudium bei Rostislav Dubinsky und Menahem Pressler in Bloomington (USA) absolvierte er seine künstlerische Ausbildung in Poznan und Mannheim.
Solokonzerte führten ihn unter anderem nach Frankreich, Polen und in die Schweiz. Zudem machte er Aufnahmen für den polnischen und schwedischen Rundfunk sowie für Sonoris Records, New York. Ein besonderes Augenmerk richtet Krzysztof Baranowski auf die Kammermusik. Für die Aufnahme eines kammermusikalischen Werkes von Rolf Liebermann erhielt er 1999 den Deutschen-Schallplatten-Preis. Mit gerade 22 Jahren bewarb er sich um die Stelle des 1. Konzertmeisters in Wernigerode und ist seitdem, mit kurzer Unterbrechung durch eine Anstellung in der Württembergischen Philharmonie in Reutlingen, fester Bestandteil des Kammerorchesters. Im Jahr 2000 führte er zusammen mit Pianist Thomas Wellen alle zehn Beethovensonaten für Geige und Klavier mit großem Erfolg deutschlandweit auf. Inzwischen hat sich Krzysztof Baranowski einen Ausgleich zur künstlerischen Arbeit geschaffen und gründete 2003 sein eigenes Tonstudio.

stellvertretender KonzertmeisterAlexey Naumenko
Alexey Naumenko, geboren in Sankt-Petersburg, begann seine musikalische Ausbildung an der Musikschule und im Musikcollege bei Tatjana Kortschmar. Im Anschluss studierte er am N. A. Rimski-Korsakow-Konservatorium seiner Heimatstadt in der Gruppe von Professor W. J. Ovtscharek, dem russischen Volkskünstler und Gründer sowie ständigen Leiter des Staatlichen S. Taneev-Quartetts.
Von 2005 bis 2006 spielte er Erste Violine tutti an der St. Petersburger Staatsphilarmonie „D. Schostakovitsch“ unter der Leitung von Yuriy Temirkanows. Es folgten weitere Studienjahre an der Niederländischen „Streich-Quartett Academie“ in Amsterdam bei Stefan Metz sowie von 2007-2009 ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Prof. E. Feltz.
Von 2000 - 2015 war Alexey Naumenko Erster Geiger im Streichquartett ATRIUM. In dieser Zeit hat das Quartett auf internationalen Wettbewerben viele angesehene Preise, wie beispielsweise den 1. Preis im Internationalen London-Quartettwettbewerb und anschließender Plattenvertrag mit EMI sowie den „Grand Prix“ beim 5. Internationalen Streichquartett-Wettbewerb in Bordeaux 2007 gewonnen. Doch auch als Sologeiger nahm er erfolgreich an verschiedenen internationalen Wettbewerben, Meister-Klassen und Musikfestspielen in Russland, Deutschland, in den Niederlanden und in England teil.
Zuletzt spielte er als ständige Aushilfe im Deutschen Symphonie-Orchester und in der Deutschen Oper Berlin.
Seit Februar 2017 ist Alexey Naumenko stellvertretender Konzertmeister des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode.

VorspielerinHan-Yin Shih
Han-Yin Shih, geboren 1993 in Taiwan, studierte zunächst an der Nationalen Universität Kaohsiung in Taiwan. Ab 2017 setzte sie ihre Ausbildung in Deutschland fort — zunächst im Masterstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Solenne Paidassi, später in einem zweiten Masterstudium für Orchesterspiel an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. Während ihrer Studienzeit in Taiwan war sie zwei Jahre lang im Kaohsiung Symphony Orchestra angestellt. 2016 sammelte sie weitere Orchestererfahrungen im Asiatischen Jugendorchester.
Künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen, u.a. bei Christophe Boulier, Elina Vähälä und Yossif Ivanov. Nach ihrem ersten Masterstudium war sie ein Jahr Praktikantin am Theater Aachen. 2019 gewann sie beim Kammermusikwettbewerb der Brigitte-Kempen-Stiftung in Aachen den dritten Preis. Nach dem zweiten Masterstudium begann sie als Violinlehrerin an der Städtischen Musikschule Solingen. 2024 war sie ein Jahr lang erste Geigerin im Kurorchester Bad Füssing.
Seit Februar 2025 ist Han-Yin Shih Vorspielerin der ersten Violinen im Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode.

1. ViolineAnca König

1. ViolineRoza Lusine Javadyan

Stimmführer 2. ViolineSteffen König

stellvertretender Stimmführer 2. ViolineNicolae Bogdan Ioan Ionita
Nicolae Bogdan Ioan Ionita wurde in Rumänien geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Nach seinem Studium an den Musikhochschulen Ploiesti und Bukarest (Rumänien) qualifizierte er sich mit Workshops und Meisterkursen in Bayreuth und Pleystein sowie auf Sizilien und dem italienischen Festland zum Musiker und Konzertmeister weiter. Seiner Anstellung als erster Geiger beim Staatlichen Philharmonischen Orchester „Paul Constantinescu“ Ploiesti folgte die Festanstellung, zunächst als stellvertretender Konzertmeister, seit 2009 als stellvertretender Stimmführer der 2. Violinen beim Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode. Er ist erster Preisträger verschiedener nationaler Wettbewerbe in Rumänien, wie beispielsweise des Paul Constantinescu Wettbewerbs und des Gabaret Avachian Wettbewerbs. Neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker betritt er sowohl solistisch (gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Ploiesto und dem PKOW) als auch kammermusikalisch das Podium.

2. ViolineAntje Maleschitsch-Hinneburg

2. ViolineZora Orfgen
Zora Jana Orfgen wurde 1996 in Fulda geboren, begann mit 5 Jahren Violine zu spielen, wurde mit 13 Jahren Jungstudentin bei Dan Talpan an der Musikhochschule Würzburg und absolvierte dort ihren Bachelor in Violine sowie das 1. Staatsexamen für das Gymnasiallehramt. Sie war zwei Semester als Erasmus Studentin bei Simon Fischer an der Guildhall School of Music and Drama in London und studiert derzeit bei Ella Bulatova im Master Violine, ebenfalls an der Musikhochschule Würzburg.
Neben Landes- und Bundesauszeichnungen bei Jugend Musiziert spielte Zora Orfgen viel und gerne Kammermusik, sowie in Projekt- und Jugendorchestern. In der Spielzeit 2022/23 war sie als Praktikantin im Göttinger Symphonie Orchester, danach im Zeitvertrag bei der Neuen Philharmonie Westfalen, beides in der zweiten Violine, bevor sie im Juli 2025 ihre Tätigkeit im Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode aufnahm. Aushilfen spielte sie bei den Duisburger Philharmonikern und bei den Theatern in Dortmund, Münster, Würzburg und Meiningen.

Solo-BratscheJens Domeyer
Jens Domeyer wurde 1985 in München geboren. In Wilhelmshaven aufgewachsen, begann er das Geigenspiel im Kindesalter an der Musikschule Wilhelmshaven bei seinem langjährigen Mentor Peter Otto, der ihn bis zur Aufnahme des Studiums ab 2005 an der HMT Rostock begleitete. Hier studierte Jens Domeyer zunächst Violine, wechselte aber bald zur Viola bei Prof. Karin Wolf.
Seit 2009 lebt Jens Domeyer in Berlin, wo er zunächst sein Studium bei Prof. Walter Küssner an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin fortsetzte, sein Diplom absolvierte und anschließend in einem Masterstudiengang Viola studierte. Während der ersten Studienjahre war er Mitglied des Bundesstudentenorchesters Junge Deutsche Philharmonie. Im Jahr 2010 hielt er einen Zeitvertrag beim WDR Sinfonieorchester Köln inne und spielt seit 2011 regelmäßig als Aushilfe bei den Berliner Philharmonikern. Hier spielte er unter der Leitung Simon Rattles, Christian Thielemanns und anderer bedeutender Dirigenten. Aushilfsweise spielte er ebenso bei der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein. Im Januar 2017 war Jens Domeyer als Solist in Mozarts Sinfonia concertante mit der Berliner Camerata im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin zu erleben.
Seit Juli 2018 ist Jens Domeyer Stimmführer der Bratschen im Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode.
Sein besonderes Interesse gilt der Unterrichtsarbeit mit Schülern aller Altersstufen. Im Vordergrund steht das Erlernen der Arbeit mit und an sich selbst, was die Selbstständigkeit und Fähigkeit, selbstbestimmt und bewusst zu handeln auch über das Instrument hinaus fördern soll. Seit 2014 arbeitet er im Rahmen eines sozialen Engagements auch mit dem Verein Neuköllner Talente, einem Projekt der Bürgerstiftung Neukölln zusammen.

stellv. Solo-BratscheCarrie Jones
Carrie Jones wurde 1995 in den Vereinigten Staaten von Amerika geboren und begann im Alter von 5 Jahren Geige zu spielen. Mit 12 Jahren wechselte sie zur Bratsche, nachdem sie zufällig in ein Streichquartett aufgenommen wurde, in dem eine Bratschistin fehlte. In ihrer Jugendzeit entwickelte sich ihre Liebe zum Orchesterspiel und sie spielte vier Jahre lang im Chicago Youth Symphony Orchestra. Von 2013 bis 2017 absolvierte sie ihr Bachelorstudium am Cleveland Institute of Music bei Prof. Lynne Ramsey. 2017-19 folgte dann ihr Masterstudium am Peabody Institute der Johns Hopkins University bei Prof. Victoria Chiang. Im Rahmen eines Erasmus- Austausches studierte Carrie im Jahr 2015 ein Semester lang in Frankreich am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris.
Nach ihrem Masterabschluss zog Carrie 2019 nach Salzburg, um bei den Professoren Veronika Hagen und Peter Langgartner ein Postgraduate Studium zu absolvieren. Als Mitglied des Verbier Festival Orchestras in den Jahren 2019 und 2021 sowie der Jungen Deutschen Philharmonie sammelte sie weitere Orchestererfahrung. Nach ihrem Umzug nach Deutschland im Jahr 2021 verbrachte Carrie ein Jahr in Rostock als Akademistin in der Norddeutschen Philharmonie, dann ein Jahr als Akademistin im Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck, gefolgt von einer befristeten Stelle in der Magdeburgischen Philharmonie von 2023 bis 2024. Seit Januar 2025 hat Carrie eine Festanstellung als stellvertretende Solobratschistin im Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode inne.

ViolaGerd Schöne

Solo-VioloncelloHartmut Ruß
Der in Weißenfels geborene Cellist Hartmut Ruß studierte nach der Musikschulausbildung an der Hochschule für Musik Leipzig sein ihm bereits liebgewonnenes Instrument. Seit 1984 ist er beim Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode fest als Solo-Cellist eingestellt. Mit der Gründung des Streichquartetts des Kammerorchesters im Jahre 1995 entwickelte sich auch eine rege kammermusikalische Konzerttätigkeit. Neben seiner eigenen künstlerischen Tätigkeit unterrichtet er am Violoncello den musikalischen Nachwuchs an den Kreismusikschulen Harz und Goslar.

stellv. Solo-CelloJaehyun Han
Jaehyun Han, geboren 1986 in Incheon (Südkorea), studierte zunächst an der Hanyang University in Seoul und setzte seine Ausbildung ab 2011 in Deutschland fort – zunächst im Masterstudium bei Prof. Maria Kliegel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, später im Konzertexamen bei Prof. Manuel Fischer-Dieskau an der Hochschule für Musik Mainz.
Künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen u. a. bei Pieter Wispelwey, Jean-Guihen Queyras und Gustav Rivinius. Kammermusikalische Erfahrung sammelte er mit Ensembles wie dem Emerson String Quartet und dem Auryn Quartett. Er ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, zuletzt mit Auszeichnungen bei Wettbewerben in New York (2022/23).
Orchestererfahrung sammelte Han u. a. im Mahler Chamber Orchestra, beim Nationaltheater Mannheim sowie der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Seit 2015 ist er stellvertretender Solocellist beim Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode und regelmäßig als Gastcellist in verschiedenen Orchestern tätig.
Als Kammermusiker konzertiert er u. a. mit dem PKOW Streichquartett, dem Euphonie Trio sowie dem D1 Ensemble, mit dem er auch in der Carnegie Hall auftrat. Darüber hinaus engagiert sich Han in der musikalischen Nachwuchsförderung und unterrichtet als Cellolehrer an der Kreismusikschule Harz.

Solo-KontrabassAndreas Nettels
- 1960 geb. in Heidelberg, dann bei Stuttgart aufgewachsen
- 1987 – 1992: Musikstudium im Fach Kontrabass an der Musikhochschule Hannover bei Prof. Peter Pühn
- seit 1992: Solo-Kontrabassist beim Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode
- Erste Versuche in der Instrumentation erfolgten schon vor dem Studium, das er mit einer Diplomarbeit auf diesem Gebiet abschloß.
- 1994 orchestrierte er sechs der "Preludes 1er livre" von Claude Debussy. Verschiedene Auftragsarbeiten für das Philharmonische Kammerorchester folgten (z. B. Instrumentierungen von Bachs: "Kunst der Fuge" sowie Neu-Arrangements von Filmmusiken und Beatles-Titeln).
- 1998 Instrumentierung der "Chaconne" f. Violine und b.c. von T.Vitali für Violine und Streicher (Einspielung durch das "Amadeus Chamber Orchestra" für den polnischen Rundfunk)
Eine persönliche Vorliebe für Francis Poulenc und die damit verbundene Beschäftigung mit dessen Werk führte zur Instrumentierung seiner Sonaten für Flöte bzw. Oboe; letztes Werk wurde für die Uraufführung der Orchesterfassung beim Sachsen-Anhalt-Tag 1999 in Halberstadt revidiert.

Solo-FlöteBarbara Toppel
Die im Rheinland geborene Flötistin Barbara Toppel begann ihre musikalische Ausbildung zunächst mit Klavier und Orgel. Mit 16 Jahren entschied sie sich Querflöte zu lernen und zu lieben. Aus dieser Liebe erwuchs zwei Jahre später das Musikstudium, beginnend in Hamburg bei Prof. Karl-Heinz Zoeller, welches dann in Hannover bei Prof. Jean-Claude Gérard fortgesetzt und mit Auszeichnung abgeschlossen wurde.
Neben dem Besuch von Meisterkursen war sie Stipendiatin von Villa Musica und Preisträgerin des deutschen Hochschulwettbewerbs im Fach Kammermusik. Seitdem hebt die Presse nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Italien, Israel und den Niederlanden neben ihrer Virtuosität vor allem die überragende Ausdrucksvielfalt ihres strahlenden und vollen Flötentons heraus. Zu ihrer regen Konzerttätigkeit im In-und Ausland und ihrer Mitwirkung bei Rundfunk- und Fernsehaufnahmen gesellten sich Engagements beim Niedersächsischen Staatsorchester, der NDR-Radiophilharmonie Hannover, dem Staatstheater Braunschweig, den Stuttgarter Philharmonikern sowie der Hamburger Oper. Als Solistin wirkte sie bei den Potsdamer Hofkonzerten im Schlosstheater des Neuen Palais mit dem Berliner Mozart-Orchester und mit den Salzburger Solisten bei den Harzburger Musiktagen mit.

stellv. Solo-Flöte/PiccoloPeter Fülöp

Solo-OboeTomoko Udagawa
Die Oboistin Tomoko Udagawa stammt aus Chiba (Japan). Nach einem vierjährigen Studium für Betriebswirtschaftslehre an der Meiji-Gakuin-Universität in Tokio nahm sie ihr Musikstudium zunächst bei Prof. Takehiko Nitori ebenfalls in Tokio auf. Anschließend setzte sie ihr Studium bei Prof. Diethelm Jonas an den Musikhochschulen in Trossingen sowie Lübeck fort.
Bereits während ihres Studiums spielte Tomoko Udagawa in verschiedenen Orchestern wie zum Beispiel beim Göttinger Symphonieorchester, bei der Staatskapelle Weimar oder bei der Radiophilharmonie des NDR Hannover. Von 1997 bis 2001 wirkte sie bei der Gesamteinspielung der Haydn-Sinfonien mit dem Stuttgarter Kammerorchester mit.
Seit der Saison 2003 ist Udagawa Solo-Oboistin des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode. Darüber hinaus hat sie sich auf historische Instrumente spezialisiert und konzertiert im In- und Ausland mit verschiedenen Kammermusikensembles oder Kammerorchestern.

Solo-KlarinetteShingo Oku
Shingo Oku, aus Miyazaki in Japan, studierte an der Hochschule für Musik Musashino in Tokio bei Prof. Masaharu Yamamoto und erhielt dort sein Klarinettendiplom mit Auszeichnung. Ab 1999 setzte er sein Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Norbert Kaiser und Herrn Rainer Müller van Recum fort, wo er die künstlerische Abschlussprüfung mit Auszeichnung bestanden hat. Im Anschluss studierte er an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden im Studiengang Meisterklasse bei Prof. Joachim Klemm.
Nach dem Studium konzertierte er im In - und Ausland als Kammermusiker und Orchestermusiker. Seit Oktober 2017 ist Shingo Oku Solo-Klarinettist des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode.

Solo-FagottThomas Toppel
Thomas Toppel wurde in Berlin geboren. Mit 10 Jahren begann er Fagott zu spielen. Er studierte bei Prof. Fritz Finsch an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und diplomierte 1991 zum Orchestermusiker. Schon vor seinem Hochschulabschluss war er als 1. Solo-Fagottist in der Nordostdeutschen Philharmonie engagiert. Im November 1991 erhielt Thomas Toppel ein festes Engagement als 1. Solo-Fagottist im Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode. Hier schlossen sich Studien bei Steffen Desel und Sergio Azzolini an. Mehrfach ist er hier auch bereits als Solist hervorgetreten. Seit 1994 ist er Mitglied im Fagottquartett des Staatsorchesters Braunschweig „Fagotto Totale“. Seine musikalische Tätigkeit führte ihn u.a. nach Polen, Italien, Belgien, England, Frankreich, Monaco und seit 1994 regelmäßig zu Kammermusik-Konzerttourneen nach Israel.

Solo-HornRoman Gmür
Der 1965 in Klagenfurt (Österreich) geborene Schweizer erhielt seine Ausbildung am Konservatorium Luzern in der Klasse von Jakob Hefti und an der Hochschule für Musik in Mannheim bei Antal Bernhardt. 1985-2003 war er als Hornlehrer an verschiedenen Musikschulen im Bodenseeraum tätig. Seit 2003 lebt er in Göttingen und spielt seitdem als Solohornist im Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode.

2. HornClaudia Trosin
Die gebürtige Wernigeröderin Claudia Trosin erhielt ihren ersten Hornunterricht bereits mit 9 Jahren an der Kreismusikschule Wernigerode. Nach dem Abitur entschied sie sich, ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf zu machen und begann ein Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin (Außenstelle Schwerin). Währenddessen arbeitete Claudia Trosin als Praktikantin in der Staatskapelle Schwerin und in der Neubrandenburgischen Philharmonie. Seit 1992 ist sie im Philharmonischen Kammerorchester fest als 2. Hornistin eingestellt.