Pressebericht

Festspieleröffnung auf dem Schloß Wernigerode

Das Schloß Wernigerode und das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode präsentieren den nächsten glanzvollen Fixpunkt dieser Saison: die Wernigeröder Schlossfestspiele (28. Juli bis 1. September), unter der künstlerischen Gesamtleitung von Musikdirektor Christian Fitzner.
Die 23. Ausgabe des über die Harzgrenzen hinaus bekannten Festivals mit 31 Aufführungen innerhalb von 40 Tagen wird offiziell am 28. Juli mit dem traditionellen Eröffnungskonzert auf dem Schloß Wernigerode eröffnet.

Zum Auftakt der First Night erklingt die feierliche Ouvertüre aus Händel’s Feuerwerksmusik. Glühende Emotionen und Virtuosität versprechen die folgenden Werke: der Sommer aus Antonio Vivaldis bekanntestem Werk, „Die vier Jahreszeiten“ trifft auf Frühling, Sommer und Herbst des gleichnamigen Werkes des aus Buenos Aires stammenden Komponisten Astor Piazzolla.
Vivaldis Reise durch die Jahreszeiten - ein Kaleidoskop aus ohrwurmartigen Melodien und Momenten - entfacht eine ganze Palette musikalischer Natur-Assoziationen. Über zweihundert Jahre später und viele Kilometer von Italien entfernt entstanden Astor Piazzollas „Vier Jahreszeiten“. Ganz anders und sogar noch leidenschaftlicher ist seine zyklische Komposition über den Wechsel und das Vergehen der Jahreszeiten geprägt von den Klängen des Tango und des Jazz.
Barock begegnet Tango. Venedig trifft auf Buenos Aires.

Dargeboten wird der „italienische Sommer“ an der Sologeige von Alexey Naumenko, dem stellvertretenden Konzertmeister des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode.

Solistin der argentinischen Jahreszeiten ist Liv Migdal, eine der herausragenden Geigerinnen der jüngeren Generation. Bereits als Dreijährige entdeckte sie ihre Begeisterung für klassische Musik und für die Violine. Ihre Ausbildung begann sie im Alter von elf Jahren als Jungstudentin in Rostock. Inzwischen hat sie ihr Masterstudium am Salzburger Mozarteum bei Igor Ozim abgeschlossen. Sie konzertiert in führenden Konzertsälen weltweit, wie u.a. der Elbphilharmonie Hamburg, Taipei Concert Hall, Beethovenhalle Bonn, Philharmonie Essen, Liederhalle Stuttgart und dem Herkulessaal in München. Sie ist regelmäßig zu bedeutenden internationalen Festivals eingeladen und musiziert als Solistin mit renommierten Orchestern und Dirigenten wie Reinhard Goebel, Wojciech Rajski und Cornelius Meister.

Nach der Pause spielt das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode unter der Leitung seines aus Spanien stammenden Gastdirigenten Armando Merino die Ouvertüre zu Mozarts großer Choroper „Idomeneo, Re di Creta“ sowie die Sinfonie Nr. 35 D-Dur (Haffner-Sinfonie“) des berühmten Wiener Komponisten.

Karten ab 20 Euro sind in den Touristinformationen Wernigerode und Ilsenburg, in den Volksstimme Service-Stellen in Wernigerode, Blankenburg, Halberstadt, Ilsenburg und Magdeburg, unter der biber ticket-Hotline 0391/5999700 sowie unter www.pkow.de erhältlich.

Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Fürstlichen Marstall (Am Lustgarten 40) statt. Informationen zur Spielstätte sind jeweils ab 18 Uhr unter der Schlechtwetterhotline 0176/52220256 erhältlich.


Das Parken am Schloss ist nicht möglich. Die Wernigeröder Schlossbahn bringt alle Besucher von der Innenstadt/Krummelsches Haus um 18:00 / 18:30 / 19:00 Uhr bzw. dem Parkplatz am Anger um 18:10 / 18:40 / 19:10 Uhr auf das Schloß bzw. in den Marstall und wieder sicher zurück.

Die 23. Wernigeröder Schlossfestspiele werden finanziert und unterstützt durch Lotto Sachsen-Anhalt, das Land Sachsen-Anhalt, Stadtwerke Wernigerode, Harzsparkasse, Hasseröder, Nemak, Stadt Wernigerode, Volksstimme, Travel Charme Gothisches Haus, GWW, Industriebau Wernigerode und Stratie.

 

Weitere Informationen unter www.pkow.de